5. Teil
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Datum Aktion Aufwand Summe
14.03.01

Einbau der Stromversorgung


Ich habe lange nachgedacht, wo die Schalter für die Fernlenkanlage hinzuschrauben sind. Da ich mich für eine Doppelstromversorgung mit Akkuweiche entschieden habe, sind die beiden Schalter mit eingebauter Ladebuchse nun im höchsten Rumpfrückenspant von mir platziert worden. Das ist auch sinnvoll weil dann die Leitungen und Kabel zum Empfänger und den Akkus kurz bleiben. Die Empfangsanlage soll ja in den Rumpfücken möglichst hoch eingebaut werden (Massenverteilung). Später wird der Kopf des Piloten genau zwischen den Schaltern sein. Oben am Spant sind die Löscher für die beiden Kontroll-LEDs angebracht. Dort muß später mit weißer Folie gebügelt werden, damit man die unterschiedlichen Farben der LEDs erkennt.


Auf der Rückseite ist die Akkuweiche und die Platine der Kontroll-LEDs angeklebt. Die Akkus und den Empfänger habe ich auch noch dazugelegt. Von der Akkuweiche gehen 2 Stromkabel zum Empfänger, die auf den normalen Batterieanschluss und einen freien Servosteckplatz gesteckt werden.

1h 65h
21.03.01

So am Leitwerk ist auch weitergebaut worden.


Hier eine Ansicht von oben. Das Höhen- und das Seitenleitwerk sind beide allerdings nur aufgelegt und noch nicht verleimt.


Die Fortsetzung des Seitenleitwerkes trägt hier auch das Servo für das Höhenruder.

4h 69h
26.03.01


Die Aufnahmebuchsen für den oberen Flügel sind nun auch angelötet. Nach exaktem Ausmessen der Pylonstreben am Rumpf hat der obere Flügel beim ersten vorsichtigen Anpassen bereits exakt 0° Anstellwinkel gehabt. Keine weiteren Anpassungen waren nötig (super Passgenauigkeit aller Teile und ein  Lob an Gerhard Reinsch und Toni Clark).

2h 71h
04.04.01

Schleppkupplung im Rumpfrücken
Nun geht es an den Rumpfrücken. Nachdem die normalen Spanten und die Rumpfrückenhilfsleiste verklebt sind, habe ich die Fernsteuerkomponenten eingebaut. In der Mitte unterhalb der Hilfsleiste befindet sich nun ein kleiner Kasten für den Empfänger. Er wird vorn noch mit einem Klettband verschlossen, damit der Empfänger nicht unbeabsichtigt herausrutscht. Das Klettband ist besser als Gummibänder, da das Gummi im Laufe der Zeit altert. An die Komponenten im Rumpfrücken kommt man später sehr schlecht heran, aber wenn man Qualitätsprodukte verwendet, ist eine baldige Wartung nicht zu erwarten. Unterhalb des Empfängers habe ich dann die 2 Kästen für je ein Akkupack eingebaut. Die derzeit noch offenen Seiten werden von der Beplankung dann geschlossen.

Als Besonderheit ist die Schleppkupplung zu sehen. Bei meiner alten Pitts habe ich mit dieser Konstruktion problemlos einen 4m Segler in die Lüfte geschleppt. Die Zugkräfte werden neben der Beplankung zusätzlich mit den diagonalen Leisten in die Rumpflängsachse eingeleitet.

Verkabelung im Rumpfrücken

Unten sind die Kupplung und die Anlagenkomponenten noch einmal in Großaufnahme.

Der Hebelarm des Kupplungsservos ist so kurz wie möglich gehalten, damit die volle Servokraft zum Entriegeln der Kupplung zur Verfügung steht. Das Maul der Kupplung habe ich aus den Sperrholzresten gesägt und geklebt. Die Konturen werden später mit der Beplankung verschliffen. Als Führung für die 2mm Schubstange habe ich ein 3mm Aluröhrchen verwendet. Ich rechne nicht mit dem Auftreten von Knackimpulsen, da Stange und Rohr einen permanenten elektrischen Kontakt durch mechanische Vorspannung haben.

Es sind deutlich auch die Ferritringkerne für die Entstörung der langen Servoanschlußkabel zu sehen (alle sind noch nicht angeschlossen). Bei meiner alten Pitts habe ich nie irgend eine Störung in den Anlage gehabt.
Meistens waren die Störungen im eigenen Kopf und ich habe mich halt verkrampft oder versteuert.

4h 75h
05.04.01

Lagerung des Seitenruderservos
Eine Detailaufnahme vom Seitenruderservo. Hier habe ich eine Verbesserung gegenüber meiner alten Pitts erzielt: Das Servo sitz bombenfest und bewegt sich keinen Millimeter gegenüber dem Rumpf. Das habe ich durch die diagonalen Abstützungen vorn und hinten am Servo erreicht. Die alte Lösung war nicht so steif und das Seitenruder hat tatsächlich etwas nachgegeben. So aber gibt nichts mehr nach. Ich benötige hier auch mehr Festigkeit, da die Steuerseile am Servo direkt eingehängt werden. Die Rückstellkräfte des Spornrades werden auch auf das Servo gelenkt. Ich habe mich daher für ein kräftiges 12kg Servo entschieden.

2h 77h
 

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Stand: 31. Oktober 2010